Vom Segen der Humusmehrung

Das Beispiel von Gabe Brown aus Bismarck in North Dakota

Auf der GKB-Tagung in Pfaffenhofen an der Ilm vor gut einem Monat behauptete Professor Martin Körschens, dass eine Erhöhung des Humusgehalts in den Böden nur schwer und nur langfristig erreichbar sei. Er bezog sich dabei auf die Auswertung der verschiedenen Langzeitversuche im Ackerbau. Das Beispiel von Gabe Brown aus North Dakota beweist, dass diese Sichtweise falsch ist. Der Farmer hat es geschafft innerhalb von 22 Jahren den organischen Kohlenstoff-Gehalt seiner Böden von 1.7 % auf 5.3 bis 6.1 % zu erhöhen. Mehr dazu in dem folgenden Beitrag, der die Abschrift eines Vortrags des Farmers ist.

Bismarck steht in Deutschland für die Gründung des Deutschen Reiches und die Gründung der gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung. In den USA ist Bismarck die Hauptstadt des US-Bundesstaates North Dakota und beherbergt so viel Einwohner wie das hessische Fulda. Die zu Ehren des Reichsgründers umbenannte Stadt steht heute für eine zukunftsweisende Form der Landwirtschaft. 20 Kilometer östlich von Bismarck befindet sich Brown ́s Ranch.

Gabe und Shelly Brown haben die 2.000 Hektar große Ranch 1991 von Shellys Vater gekauft. Zwei Jahre später haben sie die Bewirtschaftung auf Direktsaat umgestellt und die Bodengesundheit in den Mittelpunkt gestellt. Der Betrieb wird konventionell bewirtschaftet, aber abgesehen von minimalen Herbiziddosierungen werden keinerlei mineralische Dünger, Fungizide, Insektizide und auch kein Glyphosat eingesetzt. Außerdem baut Brown seit sechs Jahren kein gentechnisch erzeugtes Saatgut mehr an. 800 ha werden mit Marktfrüchten bestellt.

Brown bezeichnet seine Wirtschaftsweise als holististisches Farmmanagement; die deutsche Übersetzung des Begriffs „ganzheitlich“ gibt nur ungenau wider, was die Familie, deren Sohn nach seinem Landwirtschaftsstudium ebenfalls in den Betrieb eingestiegen ist, tatsächlich macht. Gabe Brown hat seine Wirtschaftsweise den natürlichen Bedingungen vor der Besiedlung durch den weißen Mann abgeschaut. Damals zogen riesige Bisonherden über die Prärie. Da er zunächst Ackerbau betrieben hat, standen die Vielfalt der Arten (Stichwort Biodiversität) und die permanente Bodendeckung im Mittelpunkt. Marktfrüchte sind Sommerweizen, Wintertritikale, Hafer, Sonnenblumen, Erbsen (als Körnererbsen und als Futter) sowie Zottelwicke und Luzerne. Als Untersaaten und Zwischenfrüchte bestellt er mehr als verschiedene Arten (Hybridperlhirse, Sorghum/Sudangrass, Kolbenhirse, Rispenhirse, Buchweizen, Sunnhemp (Crotolaria juncea), Rettich, Rübsen, Pasja (eine Hybride aus Raps und Rübsen, die innerhalb von 50 bis 70 Tagen abreift), Saflor, Deutsches Weidelgras, Sommerraps, Phacelia, Ackerbohnen, Augenbohnen, Sojabohnen, Zuckerrüben, Perserklee, Alexandrinerklee, Inkarnatklee, Rotklee, Erdklee, Gelber Steinklee, Zierkohl, Winterraps, Linsen, Mungbohnen, Ägyptischer Weizen und Teff, Äthiopischer Kohl). Ziel dieser Vielfalt ist in erster Linie der Aufbau von Kohlenstoff im Boden. Um den ganzheitlichen Ansatz zu vervollständigen beweidet er die Flächen ganzjährig.

Zur fachlichen Unterstützung seiner ungewöhnlichen Wirtschaftsweise und zur Dokumentation der eingetretenen Veränderungen wird Brown durch Berufskollegen, Berater und Wissenschaftler unterstützt – allesamt Querdenker in der nordamerikanischen Landwirtschaft: Jay Fuhrer, Dr. Dwayne Beck, Dr. Kris Nichols, Dr. Rick Haney, Ray Archuleta, David Brandt and Dr. Jill Clapperton. Wichtig ist für ihn, keine Angst vor Fehlern zu haben. Gabe Brown: „Wir haben die vielen Beobachtungen erst im Laufe der Jahre gemacht. Wir wollen mindestens einen Fehlschlag pro Jahr erleben. Wenn wir keine Fehlschläge erleben, haben wir nicht genug ausprobiert.“

Auf einem Vortrag am Zentrum für nachhaltige Landwirtschaft in Idaho vor einem Jahr hat er seine Prinzipien und die Ergebnisse seiner Wirtschaftsweise vorgestellt.

  1. Prinzip: So wenig mechanische Störung des Bodens wie möglich. Daher die Direktsaat. Als Negativbeispiel führt er einen benachbarten Berufskollegen an, der einen Naturwald gerodet hat und seitdem Sojabohnen in Monokultur mit herkömmlicher Bodenbearbeitung bestellt. Innerhalb von 17 Jahren sank der Gehalt an organischer Substanz von 4,3 auf 1,6 %. Gabe Brown hatte bei der Übernahme keine optimalen Bedingungen vorgefunden. „Für mich ist die Direktsaat der Schlüssel für den Aufbau eines gesunden Bodens; und die Direktsaat ist überall möglich. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei das Mykorrhiza-Netzwerk im Boden. Die Mykorrhiza geht eine Symbiose mit den Wurzeln ein, wodurch die Pflanzen wesentlich mehr Wasser und Nährstoffe aufnehmen können, insbesondere Stickstoff und Phosphor. Außerdem beugt die Mykorrhiza dem Befall mit Krankheiten und Nematoden vor. Ganz wesentlich ist der Beitrag der Mykorrhiza bei der Bodenbildung. Die Bildung von Glomalin trägt wesentlich zur Krümelstruktur bei. Durch Bodenbearbeitung wird das Netzwerk zerrissen. Unsere Erträge liegen um 25 % höher als der Durchschnitt in dem County.“ Bei einem Vergleichsversuch mit (120 kg N/ha 46-0-0) und ohne N- Düngung lagen die Erträge gleich hoch (bei 72 dt/ha). Das geht aber nur allmählich.
  2. Prinzip: Ständige Bodenbedeckung. Schwarzbrache ist nachteilig für die Bodengesundheit. Browns Vater war noch der Auffassung, dass ein Boden umso besser ist je intensiver er bearbeitet wird. Brown stellte sich die Frage: Wo gibt es in der belebten Natur unbewachsenen Boden? „Nur nach Katastrophen,“ antwortet er. Er konnte nachweisen, dass durch die Bodenbedeckung Unkräuter unterdrückt werden, nicht aber die auflaufenden Feldfrüchte. Die Bodenbedeckung verringert auch die Temperaturen im Feld während der Sommerhitze. Auf seinen Feldern lagen die Temperaturen in der Krume bei 31°C; auf einem herkömmlich bestellten Feld betrugen sie 41°C. Die Außentemperaturen betrugen 38°C. Bei 21°C stehen 100 % der Bodenfeuchtigkeit für das Pflanzenwachstum zur Verfügung; bei 38°C nur noch 15 %; 85 % gehen durch Evaporation und Transpiration verloren; bei 54°C geht alles durch Evaporation und Transpiration verloren; ab 60°C sterben die Bodenbakterien. Die Regenwürmer haben sich von allein eingestellt. Am Anfang hatte er keine; mittlerweile sind es in 30×30 cm Oberboden (bis 5 cm) 60.
  3. Prinzip: Vielfalt. Auf den ungestörten Prärien des Betriebs haben sein Sohn und dessen Kommilitonen 100 verschiedene Pflanzenarten gezählt. Bei der Trockenheit 2006/2007 (nur 25 mm während der Wintermonate) gingen die aus einer Art bestehenden Zwischenfruchtbestände ein, während sich die Zehner-Mischungen gut entwickelten. Die Biomasseerträge waren um das Dreifache höher als die Einzelbestände. Das liegt nach Angaben von Dr. Kris Nichols an der Verbindung der verschiedenen Arten durch die Mykorrhiza, die dazu beiträgt, dass alle Arten gut mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt werden. Die verschiedenen Arten wurzeln unterschiedlich tief, das heißt die Tiefwurzler helfen die über das Netzwerk die Flachwurzler ebenso gut zu versorgen. Monokulturen sind schädlich für die Bodengesundheit; in der Natur gibt es keine Monokulturen. Im Laufe der Jahre hat Brown über hundert verschiedene Mischungen ausprobiert. Auch die Marktfrüchte werden mit Untersaaten kombiniert, z. B. Hafer mit Persischen, Crimson und Berseem Klee oder Mais mit Zottelwicke bzw. Sonnenblumen mit 20 verschiedenen Untersaaten. „Wir versuchen die Natur nachzuahmen. Wir wollen zu keiner Zeit unsere Flächen ohne Bodenbedeckung lassen. Im Hafer brauchen wir seit 2000 keine mineralischen Düngemittel, keine Fungizide und keine Insektizide mehr.“
  4. Prinzip: So lange wie möglich lebende Wurzeln erhalten, und das gelingt am besten durch die ständige Begrünung, die das Bodenleben mit Nährstoffen versorgt. Der Anbau von Untersaaten bzw. Zwischenfrüchten muss sehr sorgfältig geplant werden. Dabei gilt es elf Punkte zu berücksichtigen: Vielfalt, Bodenbedeckung, Krümelstruktur, Wasserkreislauf, Integrierter Pflanzenschutz, Aufbau von organischer Bodensubstanz, Nährstoffkreisläufe, Bestäubung, C-N- Verhältnis, Winterfutter für das Wild, Integration der Viehhaltung. Wir haben für jeden Schlag eine spezifische Planung für die Untersaaten und Zwischenfrüchte eingerichtet. Wenn es noch Verdichtungen gibt, setzen wir den Tillage-Rettich ein. Die Retticharten sind auch gut zur Speicherung von Stickstoff. Dieses System lässt sich in allen Bundesstaaten verwenden, aber auch in anderen Teilen der Welt. Nach einem 22stündigen Starkregen mit 340 mm stand das Feld seines Nachbarn drei Wochen lang unter Wasser; seines war bereits am nächsten Tag frei. Als Brown 1991 anfing, hatte der Boden gerade eine Infiltrationsrate von 12 mm je Stunde. Heute schluckt der gleiche Boden 200 mm Wasser je Stunde.
  5. Prinzip. Rolle der Tiere. Früher fand die Bodenbildung in der Prärie durch die Bisons und anderen grasfressenden Tieren statt. Tiere sind ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Ökosystems. Heute kann man auf tausenden Kilometern keinen einzigen Zaun sehen, und natürlich auch keine Tiere. „Warum haben wir die Tiere aus der Landwirtschaft verbannt? Und dann erwarten wir ein gesundes Ökosystem? Das passt nicht! 2007 habe ich Neil Dennis aus Kanada getroffen. Er hatte deutlich mehr Tiere auf dem Betrieb als ich, und er machte Mob-Grazing. Und als ich seine Böden untersuchte, musste ich feststellen, dass er mehr Krume aufbauen konnte als ich. Die Tiere waren die fehlende Verbindung zum Aufbau der Bodenfruchtbarkeit auf meinen Äckern. Als wir die Äcker umstellten, konn- ten wir dort 65 Kuhkälber und 35 Färsen halten; heute sind es 350 bzw. 400 sowie noch andere Rinder. Wichtig ist es das Dauergrünland, die Futterbauflächen und die Ackerflächen zu integrieren und überall Rinder zu halten.“ Um die Äcker schnell umzustellen baute Gabe Brown Zwischenfrüchte an, die er im Frühjahr beweidet. Er zeigt ein Beispiel mit Wintertritikale, Futterweizen und Zottelwicke, Süßklee und Rettich. Für das Mob Grazing im Frühjahr mit hohen Viehzahlen nutzt er sehr schmale Areale. Er versetzt jeden Morgen die Zäune. Er sieht das Mob Grazing als Werkzeug an ähnlich wie die Direktsaat und den Zwischenfruchtanbau mit dem Ziel, die Ressourcen des Betriebs, sprich die Bodenfruchtbarkeit und den Kohlenstoffgehalt im Boden auszubauen. Das Vieh frisst dabei nur ein Drittel der aufwachsenden Biomasse. Die Bisons haben früher auch mehr Gras zertrampelt als gefressen. „Dadurch stirbt das Gras ab und ich kann ohne Probleme die nächste Frucht bestellen.“ Meistens bestellt er eine weitere Zwischenfruchtmischung mit Sommerungs-, aber auch mit Winterungsfeldfrüchten. „Durch diese zusätzliche Biodiversität beschleunige ich den biologischen Umsatz im Boden. Auch die Nutzung der Lichteinstrahlung wird optimiert. Meine Böden arbeiten wesentlich effizienter als andere Böden in Bezug auf den Wasserverbrauch.“

Ziel ist es die Vegetationszeit auszudehnen. Der letzte Frost ist Mitte Mai, und die ersten Fröste nach dem Sommer kommen bereits im September. Durch die Biodiversität wird eine höhere Bodentemperatur eingehalten; auch überleben mehr Feldfrüchte, selbst wenn einige Arten absterben. Die Rinder grasen den gesamten Winter über. Durch die Zwischenfruchtmischungen haben die Tiere immer eine ausgewogene Ration; deshalb benötigt er auch kein Heu über Winter. „Die Tiere mögen es im Winter nach Futter zu suchen; durch Stallhaltung haben wir mehr Probleme als durch diese Art Fütterung. Wir können die Bodenbildung beschleunigen, wen wir die Naturprinzipien einhalten. Ein Drittel für das Vieh, zwei Drittel für das Bodenleben.“

Mit seiner Art der Bewirtschaftung erzielt er 89 dt/ha Mais ohne mineralische Dünger, ohne Fungizide, Herbizide und Insektizide. In dem County Bismarck liegt der Durchschnitt bei 63 dt/ha. Seine Kosten liegen bei 144 US-$/bu (umgerechnet 5.76 US-$/dt), und damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt. Er verweigert sich an staatlichen Programmen teilzunehmen, wie z.B. der Ernteversicherung. „Unser Boden ist am Leben, wenn wir es ihm erlauben. Wir müssen darauf achten, was der Boden benötigt und nicht so sehr, was die Pflanze benötigt.“ Er arbeitet mit der Bodenuntersuchungsmethode nach Rick Haney vom USDA. Er misst u.a. den wasserextrahierbaren Kohlenstoff und kann den Gehalt an pflanzenverfügbaren Nährstoffen messen. Sechs Labore, darunter das Ward Lab, bieten den Test, der 50 US-$ kostet, bereits an. Die Ergebnisse: N 96 – 101 kg/ha (zweiter Wert durch die Tierhaltung); pflanzenverfügbares P 73 – 268 kg/ha; K (479 – 666), Nährstoffwerte in US-$ (383 – 484).

„Die Natur hat das alles in tausenden Jahren entwickelt, aber wir haben das alles mit unserer dummen industriellen Landwirtschaft beiseite geschoben. Wir müssen zu den Prinzipien der Natur zurückkehren. Wenn wir den Prinzipien der Natur folgen, dann wird die Natur für uns sorgen. Das können wir aber nicht über Nacht erreichen, und es gibt auch Bereiche, wo es Nährstoffdefizite gibt. Ich betreue Besucher aus allen US- Bundesstaaten und 16 fremden Staaten (aus Südafrika, England, Australien, Dänemark); es gibt tausende Farmer, die das Modell mittlerweile nachvollziehen.“ 1993 hatte Brown zwischen 1.7 und 1.9 % organische Substanz im Boden; heute sind es zwischen 5.3 und 6.1 %. Was hat das für einen Wert? „Ein Boden mit 1% organischer Substanz hat einen Wert von 751 US-$ an Nährstoffen (N,P, K, S, C); meine über 5 % organische Substanz haben einen Wert von 3.750 US-$. Die Wasserhaltekapazität lag ursprünglich bei 200 mm je 1.20 Meter Bodenprofil; heute sind über 500 mm.“

Der Kohlenstoffgehalt im Boden ist der Schlüsselfaktor für den wirtschaftlichen Erfolg. Wir nehmen sehr viel Rücksicht auf Insekten; wir wollen blühende Pflanzen über die gesamte Vegetationsperiode, bestäubende Insekten und Prädatoren. Auf jeden Schaderreger kommen 1.700 nützliche oder indifferente Insekten. Wer den einen Schaderreger bekämpft, bekämpft auch die Mehrzahl der nützlichen Insekten. Das Wild weiß, wo ihnen ein gutes Leben gewährt wird. Außer Rinder hält er noch Schafe und Masthähnchen. Masthähnchen sind das profitabelste Geschäft im Augenblick.; die grasen auf den Zwischenfrüchten. Brown hat ferner Legehennen und frei lebende Weideschweine. „Es gibt keinen anderen Betrieb, der mehr Kalorien je Hektar erzeugt als mein Betrieb. Die Welt zu ernähren ist kein Problem, wenn wir unser Denken ändern.“ Gabe Brown hat 12 Einnahmequellen (Feldfrüchte, Lammfleisch, Rindfleisch, Ausbildung, Masthähnchen, Eier, Agrotourismus, Zwischenfrüchte, Schweinefleisch, Honig, Jagd und Gemüse, alles in Direktvermarktung). „Unsere Art der Bewirtschaftung trägt zur Gesundheit der Menschen bei. Die USA geben mehr Geld für die Gesundheit aus als alle anderen Staaten dieser Welt.“

Klimavergleich North Dakota – Uckermark

Durchschnittstemp. Höchster Wert  Niedr. Wert Niederschlagsmenge Niederschlagsreiche Monate

6° C                                 29.4° C             –16.7° C            453 mm                   Mai-August
8.7° C                              25.3° C               –3.5° C             549 mm                  Mai-August

Was in North Dakota möglich ist, lässt sich auch in Deutschland verwirklichen!

Fazit:

  1. Langzeitversuche haben nur eine begrenzte Aussagekraft, da sie statisch angelegt sind. Das heißt die Wissenschaft führt hier zu falschen Schlussfolgerungen.
  2. Die Bereitschaft einzelner Praktiker, ungewöhnliche Wege zu gehen, beweist, dass sie der Wissenschaft voraus sind. Ihre ganzheitliche Sicht zeigt, dass wir in der Landwirtschaft ein völlig neues Denken benötigen.
  3. Bodenaufbau muss keine Arbeit von Jahrhunderten sein. Damit ergibt sich die Chance, die Landwirte mit ins Boot zu nehmen, um die Klimaveränderungen zu begrenzen, das heißt den Kohlenstoff aus der Luft in den Boden zu übertragen.
  4. Die Landwirte können durch diese Wirtschaftsweise viel Geld sparen und gleichzeitig höhere Einnahmen erzielen. Das erfordert aber den Mut, sich von den Verlockungen der Landtechnik-Industrie frei zu machen ebenso wie von den Drohgebärden der Agrochemie.